Abschlussveranstaltung Klimaschutzkonzept Engelskirchen auf :metabolon

Abschlussveranstaltung Klimaschutzkonzept Engelskirchen auf :metabolon

Auf einem Familienfest auf der ehemaligen Leppe-Deponie wurde am Samstag, 25.08.2012 ein neues Klimakonzept vorgestellt - CO2-Ausstoß schon unter dem Bundesdurchschnitt - Sparpotential liegt vor allem bei privaten Haushalten.

 

Das Klima der Welt verändert sich mit drastischen Folgen. Aktuelle Fernsehberichte über Großbrände in Südeuropa oder Überschwemmungskatastrophen in Asien bringen die verheerenden Folgen des Klimawandels täglich in jedermanns Bewusstsein. Daher ist Klimaschutz richtig und notwendig. Und auch die Gemeinde Engelskirchen, lokale Energiebetriebe aus dem Oberbergischen und fachlich kompetente Bürger haben daher ein kommunales Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Engelskirchen erarbeitet. Dieses Klimaschutzkonzept wurde Anfang Juli in einer Ratssitzung mehrheitlich beschlossen.

 

Am Samstag stellte es Bürgermeister Dr. Gero Karthaus im Rahmen eines Familienfestes auf der ehemaligen Leppe-Deponie den Bürgern vor. Im Anschluss wandte sich der Geschäftsführer der Aggerenergie, Frank Röttger, an das Publikum. Er appellierte, sich der täglich verbrauchten Energie bewusst zu sein und sorgsam damit umzugehen. „Energie sparen ist ein ganz wichtiger Schritt für die erfolgreiche Umsetzung des Klimaschutzkonzepts“, sagte er. „Es soll nicht nur Papier sein, das in der Schublade liegt“ so Röttger weiter.

 

Das "Integrierte kommunale Klimaschutzkonzept" (IKSK) hat langfristige Wege zur Reduzierung des Energieverbrauchs im industriellen und  gewerblichen Rahmen ebenso wie in den kommunalen Liegenschaften erarbeitet. Es ist ein Gesamtkonzept, in dem die Möglichkeit erörtert wurde, wie erneuerbare Energien installiert beziehungsweise lokal genutzt werden können. Dazu wurden Energie- und CO2-Bilanzen sowie Potentialerhebungen für alle erneuerbaren Energieformen erstellt und verschiedene Szenarien entwickelt und. Basierend auf diesen Szenarien erarbeiten die verantwortlichen Gruppen verschiedene Maßnahmenvorschläge, wie für die Zukunft einerseits Energie eingespart und andererseits neue Energieformen genutzt werden können.

 

Zur Veranschaulichung der Wirkung einer guten Wärmedämmung hatte die Aktionsgemeinschaft Holzbau der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land eine Eisblockwette ausgeschrieben.  In zwei unterschiedlich wärmegedämmten Holzhäusern wird je ein Eisblock mit dem Volumen von 65 Litern für drei Wochen eingelagert. Beim ersten Haus handelt es sich um ein der Fertigbauweise der 70er Jahre entsprechendes Haus. Das andere Haus entspricht hingegen dem heutigen Niedrigenergiestandard. Die Eisblöcke wurden im Rahmen des Familienfestes in die beiden Holzhäuser eingebracht. Die Öffnung der Häuser erfolgt dann am 16. September im Rahmen des Aktionstages ":metabolon - Energie pur !"

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