Holzbaupreis an Bauherren in Oberberg verliehen

Holzbaupreis an Bauherren in Oberberg verliehen

Zum fünften Mal seit 1997 hat die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Kreisverband Oberberg, in Zusammenarbeit mit dem Regionalforstamt Bergisches Land einen Holzbaupreis vergeben. Ausgezeichnet wurden Holzbauten, die in beispielhafter Weise den im Oberbergischen heimischen Rohstoff Holz verwenden.
Über 20 Holzbauprojekte aus dem gesamten Kreisgebiet wurden eingereicht und bewertet. Ökologisch und baubiologisch zukunftsweisend sollen die Bauten sein, dem Anspruch des Niedrigenergiestandes entsprechen und den hiesigen landschaftlichen Verhältnissen angepasst sein. Nach diesen Kriterien hat eine zehnköpfige Jury unter der Leitung von Christoph Haaben, Holzfachberater des Informations und Demonstrationszentrums HOLZ e.V., ihre Auswahl getroffen.


Zu den Jurymitgliedern gehörten Hagen Jobi, Landrat des Oberbergischen Kreises und Vorsitzender der SDW Oberberg, Kai Boenig, Fachgebietsleiter Regionalforstamt Bergisches Land, Günter Dieck, Leiter Regionalforstamt Bergisches Land und stv. Vorsitzender der SDW Oberberg, Michael Faubel, Architekt, Malte Haase, Geschäftsführer der SDW Oberberg, Georg Hennecke, Fotograf, Gabriele Keil Riegert, Leiterin Amt für Immobilienwirtschaft im Oberbergischen Kreis, Wilfried Schneider, Holzcluster-Manager Bergisches Land, sowie Benno Wendeler, Regionaldirektor der Kreissparkasse Köln.

Für die vier besten Holzbauprojekte wurde ein Preis in Höhe von jeweils 400 € vergeben an Daniela Wewerinke & Daniel Rossenbach (Nümbrecht) für das „beste Neubau- Einfamilienhaus“, an die Schwirten & Klein GmbH (Gummersbach) für die „beste gewerbliche Nutzung“, an Bernd & Markus Roth (Waldbröl) für die „beste Mischnutzung“ sowie an Sascha Lindenberg (Gummersbach) für den „besten Anbau Wohngebäude“. Weiterhin platziert und mit einem Preis in Höhe von 100 € ausgezeichnet wurden die Projekte von Christiane & Dirk Spannhoff (Nümbrecht), Joachim Beckmann (Waldbröl), Susanne & Karl Otto Conrad (Reichshof), Marita & Klaus Schneider (Morsbach), Britta & Clemens Block (Gummersbach) und der Lang AG (Lindlar). Einen Sonderpreis in Höhe von 100 Euro ging an Elke Söhnchen (Gummersbach) für den Neubau eines Fachwerkhauses. „Bauen wie zu Urgroßvaters Zeiten - und
trotzdem nachhaltig und energieeffizient“, so die Jury über das Projekt, für welches traditionelle und durchweg aus der Region stammende Baustoffe wie Holz und Lehm verwendet wurden.


Die Preisverleihung erfolgte am vorigen Dienstag im Bergischen Energiekompetenz-Zentrum in Lindlar durch Landrat Hagen Jobi, Vorsitzender der SDW Oberberg, gemeinsam mit Christoph Haaben, Vorsitzender der Jury Holzbaupreis 2012. Im Anschluss wurde die Ausstellung der Preisträger des Holzbaupreises 2012 eröffnet, welche bis zum 10. Dezember im Bergischen Energiekompetenzzentrum in Lindlar zu sehen ist. Von dort aus wandert die Ausstellung in die Geschäftsstelle Waldbröl der Kreissparkasse Köln (Kaiserstr. 69 -77, 51545 Waldbröl), wo sie bis zum 18. Dezember gezeigt wird.



Über die Ausstellung:
Die Fotoausstellung zeigt die Preisträger des Holzbaupreises 2012. Insgesamt elf Projekte rund um das Thema Holz werden vorgestellt. Die Bilder von dem Fotografen Georg Hennecke zeigen das Objekt als Ganzes sowie viele Details. Umrandet werden die Fotos mit Aussagen der Jury des Holzbaupreises 2012 über die einzelnen Projekte, die die Prämierung begründen.

 

Bildunterschrift:

Landrat Hagen Jobi (4. v. r.), Günter Dieck, Leiter des Regionalforstamtes Bergisches Land (links außen), und Benno Wendeler, Regionaldirektor der Kreissparkasse Köln (2. v. l.) freuten sich mit den Preisträgern. (Foto: BAV)

 

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