Tag des Baumes

Tag des Baumes

Zum „Tag des Baumes“ haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b der Gemeinschaftshauptschule Lindlar in Kooperation mit dem Holzcluster Bergisches Land und dem Bergischen Abfallwirtschaftsverband am Dienstag, den 23. Mail 2013 auf dem Schulgelände den Baum des Jahres 2013 – den Wildapfel (Malus sylvestris) - gepflanzt. Gemeinsam mit Ihrer Klassenlehrerin, Elke Brochhagen und der Konrektorin, Anke Kirste wollen sie mit dieser Aktion auf die besondere Bedeutung der Bäume und Wälder für den Klima-, Umwelt- und Naturschutz hinweisen. 

 

In seinem Grußwort hob der stellvertretende Landrat des Oberbergischen Kreises,   Professor Friedrich Wilke hervor, dass Bäume ein Symbol des Lebens sind. Ein Leben ohne Bäume ist nicht denkbar, denn sie liefern den nachhaltigen Rohstoff Holz, der zum Bauen und Heizen genutzt werden kann, bieten Mensch und Tier Nahrung, z. B. in Form von Äpfeln und spenden Schatten.

 

In Vertretung für den Bürgermeister der Gemeinde Lindlar, Dr. Ludwig, nahm Ingrid Neumann als Schulamtsleiterin an der Pflanzaktion teil. Sie lobte wie Ihr Vorredner das Engagement der Schüler und deren aktives Eintreten für den Umwelt- und Naturschutz. Sie forderte die Kinder auf, sich auch in Zukunft für den Schutz von Bäumen einzusetzen, damit auch nachfolgende Generationen eine lebenswerte Umwelt vorfinden.

 

Wie wichtig die Wälder des Bergischen Landes auch für die hiesige Bevölkerung und die Forst- und Holzwirtschaft sind, vermittelte Wilfried Schneider vom Holzcluster Bergisches Land den Schülern bereits im Vorfeld bei einem Klassenbesuch. So nehmen die Bäume über die Blätter Kohlendioxid aus der Luft auf, speichern es als Kohlenstoff im Holz und geben Sauerstoff wieder ab; sie reinigen und befeuchten die Luft und sie produzieren unter Ausnutzung der Sonnenenergie den wichtigsten heimischen Bau- und Energierohstoff, das Holz. Immerhin sind im Bergischen mehr als 800 Betriebe mit rund 6.300 Beschäftigten direkt vom Holz abhängig.

 

Damit die vielfältigen Leistungen der Wälder auch zukünftigen Generationen in gleichem Maße zur Verfügung stehen, werden sie nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit gepflegt. Dies bedeutet, dass nur so viel Holz geerntet wird wie im selben Zeitraum wieder nachwächst. Und dort, wo der Wald nicht selbst für ausreichend Nachwuchs sorgt, zum Beispiel nach einem Windwurf, werden junge Bäume nachgepflanzt.  Hierfür müssen die Waldbesitzer sorgen. Im Bergischen sind dies zu rund 80 Prozent Privatpersonen.

Das Pflanzen des Baumes übernahmen die älteren Schüler der „Garten-AG“. Sie hoben den Wildapfel von knapp zwei Metern Höhe ins Pflanzloch und bedeckten den Wurzelballen mit Erde. Danach sangen  die Schülerinnen und Schüler gemeinsam ein Lied über den Baum. Sie werden nun die  Patenschaft übernehmen und dafür sorgen, dass der junge Baum wächst und gedeiht.

 

Das Bild zeigt die Baumpflanzaktion von Schülern der Gemeinschaftshauptschule Lindlar und des Holzclusters Bergisches Land in Lindlar

 

www.holzcluster-bergisches-land.de

 

zurück

Standort

Bild vergrößern
19 | 12 | 2017
Die Forscher AG der städtischen Realschule Steinberg trifft sich zum vierten Mal auf :metabolon | mehr
15 | 12 | 2017
Das „Haus der kleinen Forscher“ – Mobil erneut zu Gast im Familienzentrum Müllenbach | mehr
12 | 12 | 2017
Die Forscher AG des Dietrich Bonhoeffer-Gymnasiums Wiehl trifft sich zum dritten Mal auf :metabolon | mehr