Der ehemalige Minister Wolfgang Clement diskutierte auf :metabolon bei einer Veranstaltung des BdW über die Energiewende

Der ehemalige Minister Wolfgang Clement diskutierte auf :metabolon bei einer Veranstaltung des BdW über die Energiewende

Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik folgten am 28.01.2014 der Einladung des Beirats der Wirtschaft e.V. (BdW) zur Gesprächsrunde mit Wolfgang Clement, dem ehemaligen Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, in das Bergische Energie-Kompetenzzentrum (BEKZ) nach Lindlar, um über die politische und wirtschaftliche Lage in Deutschland und Europa zu diskutieren.

 

Als Gastgeberin  begrüßte Monika Lichtinghagen-Wirths, Geschäftsführerin des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes (BAV) und Projektleitung :metabolon die Gäste und betonte, wie wichtig es sei,  auf der einen Seite global zu denken,  und auf der anderen Seite die Impulse aus den Regionen zu empfangen. Sie erläuterte den Ansatz des Projektes :metabolon, das sich inhaltlich mit dem Thema Ressourcenmanagement beschäftigt. „Während ihres Besuches auf dem Standort fangen die Menschen an, über Ressourcenschutz nachzudenken“, erklärte Lichtinghagen-Wirths.

 

Laut Wolfgang Clement steht Deutschland in Industrie und Wirtschaft mit einer hohen Erwerbstätigenquote gut da. Problematisch seien jedoch die fehlenden Fach- und Führungskräfte sowie der demografische Wandel. In diesem Kontext sei insbesondere die frühkindliche Bildung von großer Bedeutung, denn Nachhaltigkeit bedeute auch, auf kommende Generationen zu achten. Für Clement ist die Energiewende ein europäisches Thema, in dessen Fokus Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit stehen. Eine Energieunion  in Europa hält Clement deshalb für sinnvoll. In Zukunft werden auch Erdwärme und der Wärmemarkt eine wichtigere Rolle spielen, betonte Clement. Eine Ordnung für die Märkte sei jedoch notwendig, wobei eine Regulierungswut reduziert werden müsse. Wolfgang Clement war von 1998 bis 2002 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und von 2002 bis 2005 Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit.

 

Moderiert wurde das Gespräch von Herrn Dr. Christian Geßner, Präsident des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des BdW und Leiter des Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung ZNU der Universität Witten/Herdecke. Geßner betonte, dass Nachhaltigkeit gemeinsam mit Unternehmen gedacht werden müsse. An den Vortrag schloss sich eine Diskussion an, in der insbesondere die Wichtigkeit des Themas Erneuerbare Energien hervorgehoben wurde.

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