Kleine Forscher kommunizieren auf :metabolon mit Spaßfaktor

Kleine Forscher kommunizieren auf :metabolon mit Spaßfaktor

Wuselig wie in einem Ameisenhaufen ging es beim Forscherfest auf :metabolon zu, als rund 80 Kindergartenkinder über das Lernort-Gelände wirbelten – so der erste Eindruck.

Bei genauerem Hinsehen übten die Kleinen mit viel Vergnügen, sich über alle Sinne auszutauschen. Dies verlief in klar strukturierten Experimenten ähnlich der präzisen Abläufe bei Ameisen.

 

Am Mittwoch, den 25. Juni, hatte der Bergische Abfallwirtschaftsverband die Kinder aus Kindergärten und -tagesstätten des Oberbergischen Kreises zum „Tag der kleinen Forscher“ an seinen Projektstandort  :metabolon eingeladen,  um die Vielfalt der Kommunikation zu erkunden und zu erforschen. Als lokaler Netzwerkpartner der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ setzte :metabolon das diesjährige Thema unter dem kindgemäßen Motto „Kannst du mich verstehen?“ zu vier Themenkomplexen um.

 

Welches große Interesse die Einrichtungen haben, in das 2013 gegründete Netzwerk vom Bergischen Abfallwirtschaftsverband, dem Oberbergischen Kreis mit dem Bildungsnetzwerk Oberberg und dem zdi-Zentrum investMINT Oberberg eingebunden zu sein, wurde bei der Begrüßung offensichtlich. So dankte eine Erzieherin spontan dem Stiftungsvorstand Siegfried Baumeister und Andreas Millard von der Hans Hermann Voss-Stiftung, welche das Netzwerk finanziell langjährig unterstützt, für die Rezertifizierung und die Übernahme in das hiesige lokale Netzwerk.

 

Tenor der Begrüßungsreden auch von Kreisdirektor Jochen Hagt, OBK-Dezernent Dr. Jorg Nürmberger und der Geschäftsführerin des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes Monika Lichtinghagen-Wirths war das Anliegen, die Neugierde der Kinder und die frühkindliche Bildung in der bergischen Region als Industriestandort zu fördern und zu stärken.

 

Bei angenehmem Sommerwetter setzten die Minis sogleich die Neugier-Theorie in die Praxis um: „Der ist ja cool“, so der Jubelschrei eines kleinen Teilnehmers und stürzte sich auf einen Helm, an dem oben über Kreuz zwei Schläuche befestigt waren. An deren Enden klebten  je eine trichterförmige Hörmuschel, die sich die Kinder an die Ohren hielten. Beim Katz- und-Maus-Spiel mit diesem lustigen „Hörgerät“ erfuhren die Kinder, dass sie die Richtung des Gehörten nur mehr schwer bestimmen konnten, da die Ohren „vertauscht“ waren. Denn somit konnte der Zeitunterschied, mit dem der Schall auf die Ohren traf, durch das Gehirn nicht mehr exakt ermittelt werden.

 

Um hinter das Geheimnis von Zeichen und Symbolen zu kommen, lüfteten die Minis die Bedeutung von Piktogrammen, indem sie das Energie- und Kompetenzzentrum beispielsweise nach dem Symbol für den Feuermelder oder die Toilette absuchten, das sie mit den Abbildungen auf Kärtchen vergleichen konnten.

 

Für die Kommunikation über Entfernungen als dritten Themenkomplex bastelten die Kinder ein Pusterohr, durch das sie ihre Nachricht auf einem klein zerknüllten Zettel schickten. Auch eine Art „Rohrpost“ betrieben durch einen Luftballon wurde ausprobiert.

 

Über Drei-Wort-Befehle wie „Arm nach vorne - greifen - drehen“ näherten sich die jungen Forscher auch dem vierten Thema, der digitalen Kommunikation: Der „Programmierer“ leitet den „Roboter“ über diese Befehle an, einfachste Aufgaben zu lösen, hier eine Flasche mit Schraubverschluss zu schließen.

 

„Das sind super-tolle Ideen“, begeisterte sich denn auch eine Erzieherin: „Die bauen wir in der Kita nach und wiederholen sie zur Festigung“.

 

Damit ist der Grundstein für wichtige Lerninhalte gelegt: „Über spielerisches Lernen zum technisch-kommunikativen Grundverständnis möchte  metabolon  einen wesentlichen Beitrag zum lebenslangen Lernen leisten“, fasste Geschäftsführerin Monika Lichtinghagen-Wirths denn auch zusammen. Der Anfang war gemacht, als die Minis ihren gestempelten Forscherpass und ihr Diplom abschließend mit leuchtenden Augen in Empfang nahmen.

 

 

 

 

 

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