Multiplikatoren lernen Umweltlehren auf :metabolon

Multiplikatoren lernen Umweltlehren auf :metabolon

Was ein Schafmagen, ein Tausendfüßler oder Bewegung mit Umwelterziehung zu tun haben, erlebten 18,  aus den verschiedensten Regionen Deutschlands angereiste Öffentlichkeitsarbeiter der Abfallwirtschaft, gleich an zwei Tagen beim Workshop „Schüler werden Müllexperten“ am Lernort :metabolon.

 

Konkretisiert auf die Ausbildung kleiner und großer Forscher in der Umweltbildung standen am 23. und 24. Juni nachhaltige Vermittlungskonzepte wie die theoretischen Hintergründe zum effizienten Lernen im Fokus, dem der Bergische Abfallwirtschaftsverband als Träger des Projektes :metabolon eine authentische Plattform bietet.

 

Bei der über die Berliner Akademie Dr. Obladen organisierten Veranstaltung überzeugten namhafte Referenten die Teilnehmer von den Möglichkeiten, die ein Lernort außerhalb der Schule bieten kann. „Die Lernenden können hier Primärerfahrung sammeln und den direkten Umgang am Objekt erleben“, erläuterte Prof. Dr. Annette Scheersoi von der Universität  Bonn die Besonderheit eines außerschulischen Lernortes. „Das Original bindet viel mehr Interesse als eine Abbildung“. Das erlebten die Workshop-Teilnehmer denn auch hautnah mit Fridolin, einem Riesentausendfüßler, den Karin Gantner, Leiterin des Umwelterlebniszentrums Kapiteltal in Kaiserslautern, als lebendes Objekt im Terrarium mitgebracht hatte. „Wenn Fridolin über die Hand den Arm hinaufkrabbelt, löst er Gefühle aus“, so Gantner, „und diese emotionalen Erlebnisse fördern das Lernen. Sie haben Erinnerungswert.“ Mit „selbst machen und erleben statt nur lesen oder sehen“, formulierte auch Dr. Achim Schmidt von der Deutschen Sporthochschule Köln den Anspruch für effizientes Lernen, denn „Bewegung macht schlau“, da das Gehirn bei Bewegung stärker durchblutet und die Synapsenbildung gefördert würde.

 

Natürlich stand die praktische Umsetzung der „Abfallwirtschaft als Erlebnis“ an beiden Tagen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer erfuhren verschiedenste Lernstationen für Kinder und Jugendliche, beispielsweise die Station, an der es um die Umwandlung von Bioabfall zu Strom geht. Für jugendliche große Forscher vermittelten Mitarbeiter der Fachschule Köln vom Campus Gummersbach, wie an der Mini-Biogasanlage aus Biomasse Biogas gewonnen wird oder auch an dem riesig dimensionierten Bioflammkessel, wie aus regionalen Ressourcen Wärme erzeugt wird.

 

Bewegungsspiele zu Müllthemen rundeten das Lernortangebot ab, sodass die begeisterten Teilnehmer insgesamt übereinstimmend das Fazit zogen, dass der Außerschulische Lernort :metabolon ein sehr gutes Beispiel für die authentische Umweltbildung ist.

 

 

 

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