Kooperationspartner :metabolon präsentiert sich am Schnuppertag des Wüllenweber Gymnasiums Bergneustadt

Kooperationspartner :metabolon präsentiert sich am Schnuppertag des Wüllenweber Gymnasiums Bergneustadt

Dicht umringten die Schüler den Tastkasten am Informationsstand zu :metabolon in den Unterrichtspausen des Schnuppersamstages. Konzentriert ertasteten sie etwa Laubblätter, einen Stein, oder ein Tetra-Trinkpäckchen, um die Abfallstoffe beim Tastbrettquiz sodann der Bio-, Papier- oder Restmülltonne, dem Glascontainer, gelben Sack oder der Schadstoffsammlung zuzuordnen, winkte doch für jede korrekte Lösung eine kleine Belohnung, selbstverständlich mit Umweltbezug.

 

Als Kooperationspartner des Bergneustädter Gymnasiums stellte sich der Bergische Abfallwirtschaftsverband (BAV) am 22. November 2014 den Viertklässlern und ihren Eltern vor, die sich gerade im Entscheidungsprozess über die weiterführende Schule ihres Sprösslings befinden. „Schön, dass auch der BAV heute dabei ist", freute sich Schulleiter Dr. Jörg Barke, denn so könnten sich die potentiell neuen Schüler des Gymnasiums wie deren Eltern direkt über die Angebote auch des außerschulischen Lernortes :metabolon zur Umwelterziehung informieren.

 

Von der Lernpartnerschaft zwischen Gymnasium und BAV, die 2012 geschlossen wurde, profitierten alle Betroffenen, resümierte Gymnasiallehrer Daniel Zizka, zugleich Kooperationsmanager der Schule, den bisherigen Kooperationsabschnitt: „Wir haben den Abfallsumpf-Wettbewerb entwickelt", erklärt Zizka, „es geht um Müllvermeidung und Abfallentsorgung. Dazu gehen Lehrer mit Schulklassen durch die Klassenräume und bewerten die korrekte Mülltrennung oder auch einfach, ob das Licht nach Unterrichtsschluss ausgeschaltet wurde." „Dabei lernen wir, die Schule sauber zu halten", ergänzte ein nebenan stehender pfiffiger Fünftklässler. Aus der Kooperation mit dem BAV und seinem Angebot zu Umweltthemen entstünden aber auch Auszubildende, die dann eben nicht abwanderten, sondern in der Region verblieben, was vor dem Hintergrund des demographischen Wandels sicherlich ein ebenfalls gewichtiger Aspekt wäre, so Zizka.

 

Anschaulich beschrieb Bärbel Treiber de Espinosa, Fachlehrerin für Chemie und Biologie, die Vorteile der Kooperationsvereinbarung für Schüler der Jahrgangsklassen fünf bis zehn: „Noch vor kurzem unternahmen wir eine Exkursion nach :metabolon, wobei die Schüler einen sehr schönen und lehrreichen Tag zum Thema ‚Stoffkreisläufe‘ erlebten. Die Lerninhalte sind altersgerecht aufbereitet und Motivation und Konzentration bleiben über die eingebauten Bewegungsspiele zur Umweltbildung erhalten." Eine „Super-Sache" sei zudem der Transportdienst für die Schüler durch den :metabolon-Bus, der die Schüler vom Gymnasium abhole und auch wieder zur Schule zurückbringe, schwärmte die Fachlehrerin. Nach derart positiver Umsetzung im ersten Kooperationsabschnitt ließe die auf Dauer angelegte Kooperationsvereinbarung ausschließlich positive Aussichten für die zukünftige Umsetzung zu.

 

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