Der Kommunale Arbeitskreis Klima und Energie beschäftigt sich auf :metabolon mit dem regional und nachhaltig produzierten Rohstoff Holz

Der Kommunale Arbeitskreis Klima und Energie beschäftigt sich auf :metabolon mit dem regional und nachhaltig produzierten Rohstoff Holz

Am Dienstag, den 02. Dezember 2014 wurde im Bergischen Energiekompetenzzentrum auf :metabolon die Studie „Beitrag des NRW Clusters ForstHolz zum Klimaschutz“ durch Martin Schwarz (Landesbetrieb Wald und Holz NRW) vorgestellt. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Kommunalen Arbeitskreis Klima und Energie des Oberbergischen Kreises, des Rheinisch-Bergischen Kreises, des Rhein-Sieg-Kreises, des Rhein-Kreis Neuss und der Stadt Leverkusen statt und wurde in Kooperation mit dem Holzcluster Bergisches Land durchgeführt.

 

In der Studie „Beitrag des NRW Clusters ForstHolz zum Klimaschutz“ wurde NRW weit der Beitrag der Forst- und Holzbranche zum Klimaschutz in Zahlen gefasst und Maßnahmen zur Erhöhung des Beitrages benannt. Insgesamt speichern die Wälder und Holzprodukte jährlich 5,1 Mio.t CO2. Außerdem werden durch die stoffliche Verwendung von Holz energieintensive Materialien wie Beton, Aluminium oder Kunststoff und durch die energetische Verwendung fossile Energieträger substituiert. Die Emissionsminderungen hierdurch betragen 12,9 Mio. t CO2 pro Jahr.

 

Neben dem Beitrag zum Klimaschutz stellt die Forst- und Holzwirtschaft einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in NRW dar. Im Cluster Wald und Holz sind derzeit 180.000 sozialversicherungspflichtig Arbeitnehmer beschäftigt und es wird ein Umsatz von 38 Mrd. € pro Jahr erwirtschaftet.

 

In der anschließenden Diskussion wurden aufgrund der Ergebnisse der vorgestellten Studie Handlungsfelder für die Region identifiziert, so werden ab 2015 im Rahmen des Holzclusters Bergisches Land in Kooperation mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW regelmäßige Informations- und Beratungsangebote zum Thema Holzbau angeboten, um den Holzbau im Bergischen Land zu fördern. Auf diesem Wege soll mit Vorurteilen gegenüber dem Holzbau aufgeräumt werden und ein positiver Umwelteffekt in den Kommunen erreicht werden. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auch im Bereich der Forschung. Am Forschungsstandort :metabolon werden derzeit in Kooperation mit dem Holzcluster Bergisches Land Forschungsprojekte angestoßen, die sich mit der energetischen Nutzung von Althölzern beschäftigen, denn der positive Umwelteffekt von Holz kann maximiert werden, wenn Holz im Anschluss an die stoffliche Nutzung energetisch genutzt werden kann.

 

Das Holzcluster Bergisches Land ist ein Gemeinschaftsprojekt des Rheinisch-Bergischen Kreises, des Oberbergischen Kreises, der Stadt Leverkusen, des Regionalforstamtes Bergisches Land und des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes. Das Holzcluster unterstützt die verschiedenen Akteure aus der regionalen Wertschöpfungskette Holz, wobei der Fokus auf der stofflichen Verwertung von Holz und der Kaskadennutzung liegt.

 

Die Ergebnisse der Studie können auch in der Holzausstellung im Holzkubus am Bergischen Energiekompetenzzentrum zu den Öffnungszeiten des Bergischen Energiekompetenzzentrums abgerufen werden. Die Langfassung der Studie ist weiterhin auch online auf der Homepage des Landesbetrieb Wald und Holz NRW abrufbar.

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