23. DGAW-Regionaltreffen West auf :metabolon

23. DGAW-Regionaltreffen West auf :metabolon

Am 11. Dezember 2014 ging am Projektstandort :metabolon des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes das Regionaltreffen West der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft e. V. (DGAW) in die „2. Runde“.

 

Zahlreich Vorträge und Gespräche zum Thema „Abfallwirtschaftsplan für Siedlungsabfälle - Wie viele Anlagen braucht das Land?“ mündeten in einem anregenden Meinungsaustausch sowie in vielfältigen Diskussionen.

 

Unter anderem stellte Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW einige Erläuterungen zum Entwurf des Abfallwirtschaftsplans vor und eröffnete damit die Veranstaltung von fachlicher Seite. So berichtete er, dass die Beteiligung der Öffentlichkeit abgeschlossen sei und die Stellungnahmen bereits ausgewertet worden seien. Darauf folgend nahm der Minister eine Einordnung des Abfallwirtschaftsplans in den übergeordneten politischen Rahmen vor und betonte dabei die Wichtigkeit des Klimaschutzes in Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaft. Ein Ziel sei es, unter anderem, die Entsorgungsautarkie für Nordrhein-Westfalen.

 

Ein weiteres Thema war die Auslastung der Kapazitäten von Müllverbrennungsanlagen. Hier ergab sich die Fragestellung nach der Sinnhaftigkeit des Imports von Siedlungsabfällen aus dem EU-Ausland, was kontrovers diskutiert wurde. Minister Remmel plädierte zusammenfassend für eine gemeinsame Positionierung aller Beteiligter aus NRW, um auf Bundesebene in Punkto Wertstoffgesetz und Novellierung der Gewerbeabfallverordnung geschlossen auftreten zu können.

 

Es folgten Beiträge öffentlich-rechtlicher sowie privatwirtschaftlicher Betreiber und Vertreter zu den Themen des Imports von Siedlungsabfällen sowie der Bioabfallverwertung, welche in eine Podiumsdiskussion der Redner mündete. Hier wies der Minister nochmals auf die Notwendigkeit einer transparenten Preisgestaltung für die Gebührenzahler hin.

 

Tenor der Gesprächsrunde war, dass die Haltung zum Abfallwirtschaftsplan und zu dessen Nutzen sich im Vergleich zum letzten Regionaltreffen im Mai 2014, als weniger kritisch darstellte.

 

 

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