„Haus der kleinen Forscher“-Mobil mit dem Thema „LUFT!“ zu Besuch im Kindergarten „Himmelswiese“ in Radevormwald

„Haus der kleinen Forscher“-Mobil mit dem Thema „LUFT!“ zu Besuch im Kindergarten „Himmelswiese“ in Radevormwald

Luft­ ist überall: unsichtbar, vorhanden und ein allgegenwärtiges Phänomen.

 

Wie können wir Luft „erlebbar“ machen? Diese Frage stellten sich die kleinen Forscher der Kita "Himmelswiese".

 

Die Kinder erfahren, dass vermeintlich leere Flaschen nicht leer, sondern mit Luft gefüllt sind. Dazu forschten sie, inwiefern sich luftgefüllte Plastikflaschen zusammendrücken lassen, ob es möglich ist, einen Luftballon darin aufzublasen oder kleine Kügelchen hinein zu pusten. Sie versuchten Wasser in luftgefüllte Flaschen zu gießen und erzeugten einen Flaschentornado.

 

„Ich bin auch voller Luft!“, sagte Kira, „schau mal, wenn ich so mache (Ausatmen/Pusten) bewegt sich die Feder!“

 

Im zweiten Experimentierlauf ging es um das Thema „Atemluft“: Unser Atmen ist uns selten bewusst und erfolgt ganz automatisch. Wir bemerken es nur in bestimmten Situationen, z. B. wenn wir beim Sport aus der Puste kommen und plötzlich viel tiefer und schneller atmen, wenn wir erkältet sind und nicht so richtig Luft bekommen oder wenn Opa laut schnarcht.

Die Kinder atmeten bewusst Luft ein und aus und hörten, fühlten und sahen ihre Atemluft. Außerdem testeten die Mädchen und Jungen, wie viel Luft sie in ihren Lungen haben und untersuchten, was Atemluft von frischer Luft unterscheidet.

 

Im dritten Experimentierlauf ging es um den Luftdruck: Die Lu­ft drückt auf alle Dinge, auch auf uns. Die Kinder bemerkten, dass sich der äußere Luft­druck rasch verändert, z. B. wenn wir mit einem schnellen Aufzug fahren oder beim Start in einem Flugzeug sitzen – dann spüren wir ein unangenehmes Druckgefühl in unseren Ohren.

Die Kinder erfuhren, dass Luft­ auf alles drückt. Sie rannten mit Zeitungspapier vor der Brust über den Hof und erkannten, dass es richtig schwer sein kann eine Zeitung vom Boden hochzuziehen oder mit ein Lineal herunterzudrücken.

Viele der Kinder wollten den „Zeitungstransporttrick“ noch am gleichen Nachmittag ihren Eltern präsentieren. So können auch neugierige „Große“ von den „kleinen Forschern“ lernen.

 

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