Schüler des DBG Wiehl zeigen Ihren Gästen aus Uganda im Außerschulischen Lernort :metabolon, wie sich Abfall nutzen lässt

Schüler des DBG Wiehl zeigen Ihren Gästen aus Uganda im Außerschulischen Lernort :metabolon, wie sich Abfall nutzen lässt

Am 23. Sept. 2015 waren die Schüler/-innen der Jahrgangsstufe 6 und der Oberstufe mit Ihren beiden Lehrern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und zwei Vertretern der Primary School aus Masaka, Uganda zum Standort :metabolon gekommen, um Ideen zu sammeln, wie sie Ihre Partnerschule unterstützen können.

 

Der Schulleiter der Primary School im Ikirah education centre, Kabugu Hamuza, staunte bei der Führung über das Gelände über die vielen Möglichkeiten des Recyclings im großen Stil. An seiner Schule werden Wiederverwertung und Wiederverwendung bereits mit einfachsten Mitteln praktisch umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler stellen selbst Recyclingpapier her, das sie selbst an der Schule verwenden können. Und um Plastikmüll zu reduzieren, erhält Jede(r) seine eigene persönliche Trinkflasche, die immer wieder neu befüllt wird. Es wurde sogar ein Verfahren zur Hygienisierung entwickelt, indem die Flasche auf ein kleines Blech zur Bündelung der Strahlung in die Sonne gelegt wird.

 

Insgesamt drei Wochen bleiben die Gäste aus Uganda in Deutschland und starteten den Besuch bei :metabolon im Bergischen Energiekompetenz-zentrum mit einem kurzen Überblick über das Projekt. Von dort ging es gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums entlang der Müllmauer, über die Recyclingachse bis zum Klassenzimmer des Außerschulischen Lernortes. Dort wurden zunächst die verschiedenen Müllsorten erläutert, sortiert, welche Gegenstände in welche Tonne gehören und dann betrachtet, was mit den verschiedenen Müllsorten passiert. Vieles kann recycelt und somit Rohstoffe eingespart werden.

 

Anschließend erfuhren die Jugendlichen am Modell des ökologischen Fußabdruckes, was sie selbst tun können, um „umweltfreundlicher zu leben“, d.h. Ihren Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Dieser hängt ganz entscheidend vom persönlichen Lebensstil ab. Wer öfter Fahrrad fährt, weniger Fleisch ist, die Heizung runterdreht und die Lichter ausschaltet spart Rohstoffe und Energie. Dies ist auch notwendig, denn wenn alle Menschen auf der Erde so leben würden wie ein durchschnittlicher Deutscher, bräuchte man etwa 2 mal die Erde um allen diesen Lebensstil zu ermöglichen. Würden alle so leben wie die Menschen in Uganda, würden Wasser, Nahrungsmittel usw. für alle ausreichen.

 

 

zurück

Standort

Bild vergrößern
19 | 12 | 2017
Die Forscher AG der städtischen Realschule Steinberg trifft sich zum vierten Mal auf :metabolon | mehr
15 | 12 | 2017
Das „Haus der kleinen Forscher“ – Mobil erneut zu Gast im Familienzentrum Müllenbach | mehr
12 | 12 | 2017
Die Forscher AG des Dietrich Bonhoeffer-Gymnasiums Wiehl trifft sich zum dritten Mal auf :metabolon | mehr