Recyclingexperten aus Ghana und Kenia zu Gast auf :metabolon

Recyclingexperten aus Ghana und Kenia zu Gast auf :metabolon

Am Mittwoch, den 23.09.2015 besuchten im Rahmen des Programmes „Resource Recovery- made in NRW 2015“ 12 Recycling Experten aus Ghana und Kenia den Projektstandort :metabolon. Organisiert wurden Besuch und Aufenthalt von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

 

Die Delegation besuchte im Zeitraum vom 13. September bis zum 4. Oktober fortschrittliche Projekte und führende Unternehmen in den Regionen des Landes Nordrhein Westfalen. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, KOMPOTEC Kompostierungsanlagen GmbH Gütersloh, das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes und die  EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein GmbH gehörten neben dem Projektstandort :metabolon zu weiteren spannenden Zielen.

 

In Kenia und Ghana stellen sogenannte „Dump-sites“ (Mülllagerflächen) ein weitreichendes Problem dar. Die Umweltbelastung aufgrund von Grundwasserverschmutzung und Treibhausgasentwicklung ist enorm hoch und wurde nun durch neue Richtlinien revolutioniert. Dementsprechend ist zum Umbau und Neuanlegen der „Dump-sites“ ein großes Know-How gefragt.

 

Die 12-köpfige Delegation zeigte großes Interesse an der angewandten Deponietechnik auf dem Projektstandort :metabolon. Die Neuausrichtung der ehemaligen Zentraldeponie Leppe zum Innovationsort für Ressourcenmanagement und Umwelttechnologien und –techniken, konnte den Umweltbeauftragten und Abfallrecyclingexperten aus Ghana und Kenia die zahlreichen Möglichkeiten einer Umgestaltung einer Deponie beispielhaft darstellen. Bereits während der Projektvorstellung wurden vorbildliche Beratungsleistungen bei Konzeption und Bau neuer Deponien durch die Delegation gelobt. Man verabredete sich zum zukünftigen, vertiefenden fachlichen Austausch.

 

Die vorhandene Kombination aus Forschung und Praxis, wie sie auf :metabolon zu finden ist, sorgte bei den Gästen für Begeisterung und Anerkennung. Deutschland sei in diesem Bereich überaus fortschrittlich und gelte in gewisser Weise als Vorbild, so die Besucher.

 

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