Staunen JA, aber keine Löcher in die Luft starren – das „Haus der kleinen Forscher“ – Mobil zu Gast in Gummersbach

Staunen JA, aber keine Löcher in die Luft starren – das „Haus der kleinen Forscher“ – Mobil zu Gast in Gummersbach

Kann man Löcher in die Luft starren? Luft ist doch unsichtbar und anfassen können wir sie auch nicht.


Wer Löcher in die Luft starrt, schaut geistesabwesend in die Ferne oder lässt seinen Blick in eine unbestimmte Richtung schweifen. Oft ist damit auch gemeint, dass jemand nicht richtig bei der Sache ist oder in einen Tagtraum verfallen ist.


Die Kinder der Kita Kinderleben aus Gummersbach waren das große Gegenteil zu einem Tagträumer ; sie waren voll bei der Sache. Am  Dienstag, den 29.09.2015 wollten sie keine Löcher in die Luft starren, sie wollten Luft erlebbar machen.

Luft spüren, hören und fühlen. Für diese Aufgabe brauchten die Kinder nur ein paar Alltagsmaterialien wie Plastiktüten, Federn, Watte, Strohalme, Luftballons oder Bierdeckel und ihre eigene Fantasie und Neugierde.

All diese Gegenstände sind im „Haus der kleinen Forscher“- Mobil zu finden. So fingen die Kinder in einer Plastiktüte Luft ein, bauten aus einem Strohhalm und einer Feder eine „Feder-Rakete“ und spielten mit Strohhalm und Tischtennisball eine Art „Luft-Fußball“.


Anschließend haben wir uns bei dem gemeinsamen Experimentieren dem Luftdruck gewidmet. Wie klebt die Zeitung ohne Kleber an meinen Bauch?

Luft ist überall, auch da, wo ich hin will. Gehe ich zu meinem Ziel verdränge ich dabei die Luft die mir den Weg versperrt. Geschieht das  ganze schnell – also laufe ich zu meinem Ziel – drückt die Luft die ich verdränge so stark gegen mich, dass z.B. eine Zeitung an meinen Körper „geklebt“ wird.


Am Ende sahen wir in unsere eigenen staunenden Gesichter – aber Löcher in die Luft haben wir nicht gestarrt.

 

 

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