:metabolon als außergewöhnlicher Vorleseort am bundesweiten Vorlesetag

:metabolon als außergewöhnlicher Vorleseort am bundesweiten Vorlesetag

Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages fanden auf Initiative des Bildungsbüros am Freitag, den 20. November an mehr als 50 ungewöhnlichen Orten in allen 13 oberbergischen Kommunen Vorleseaktionen statt, von denen einzelne in Zusammenarbeit mit der TH Köln/Campus Gummersbach und weiteren Partnern in einer Internet-Live-Übertragung auf der Seite des Oberbergischen Kreises zu verfolgen waren.

 

Im Waldbröler Amtsgericht brachte dessen Direktor Dr. Fabian Krapoth Lieblings-Literatur zu Gehör, im Eiskeller in Bergneustadt sowie in der grünen Moschee in Waldbröl wurden Kindern spannende Geschichten vorgelesen, in der Gummersbacher Kfz-Zulassungsstelle betätigte sich Radio-Berg-Moderatorin Michi Arlt als Vorleserin und im Bergischen Energiekompetenzzentrum auf :metabolon lud Autor Karl Feldkamp zur Lesung ein.

 

Als krönenden Abschluss des Ausfluges zum Außerschulischen Lernort auf :metabolon durften es sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a der Sekundarschule Engelskirchen in der Ausstellungshalle des Bergischen Energiekompetenzzentrums (BEKZ) gemütlich machen.

 

"Als erste Geschichte werde ich euch eine persönliche Kurzgeschichte aus meinem Leben vorlesen, denn auch ich war einmal in dem Alter, in dem ich zur Schule gegangen bin", mit diesen Worten begrüßte Karl Feldkamp die Schüler im BEKZ.

 

Durch seine ruhige und erprobte Stimme konnte Feldkamp die Kinder mit seiner eigenen Kurzgeschichte „Der Papierflieger“ sofort in den Bann der allgegenwärtigen Problematiken ziehen – „Wie sage ich Gabi nur dass ich in sie verliebt bin?“. Ein schelmisches Grinsen und lautes Gekicher machte sich über die Schülergruppe her, als er über die verschiedenen Ansätze seiner Liebesbekundung sprach.

 

Mit dem zweiten Buch „Paul Vier und die Schröders“ von Autor Andreas Steinhöfel rief Feldkamp die Kinder zurück in den Alltag. Das Buch zeigte sehr deutlich, mit welchen Vorurteilen Menschen kämpfen müssen, wenn sie als „anders“ angesehen werden. Es zeigt die alltäglichen Probleme von Alleinerziehenden und die aufregende Zeit der Pubertät. Ein Auszug des Buches: „Die "Neuen" sind da! Weil die Schröders alles andere als eine normale Familie sind, ist in der gediegenen Ulmenstraße bald die Hölle los. Denn fast jeden Tag sorgt eins der vier Schröder-Kinder für Ärger und Aufregung in der Nachbarschaft. Nur Paul Walser, genannt Paul Vier, mag die Schröders, vor allem Delphine mit den wunderschönen grünen Chromaugen. Aber auch er muss hilflos mit ansehen, wie sich die Ereignisse dramatisch zuspitzen".

 

Auf ungeteilte Konzentration stieß Karl Feldkamp bei seiner gesamten Lesung und bedankte sich anschließend bei den ruhigen und durchaus wissbegierigen Kindern der Sekundarschule.

 

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