MINT-Kurs der Sekundarschule Olpe/Drolshagen erkundet den Lernort auf :metabolon

MINT-Kurs der Sekundarschule Olpe/Drolshagen erkundet den Lernort auf :metabolon

Am Donnerstag, den 10. März 2016 besuchte der MINT-Kurs der Sekundarschule Olpe/Drolshagen mit ca. 50 Schülerinnen und Schülern den Standort  :metabolon.

 

Am außerschulischen Lernort :metabolon experimentierten die interessierten Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Lernstationen zu den Themen: Rostasche, Kaskadennutzung und dem Ökologischen Fußabdruck.

 

Im Restmüll steckt eine ganze Menge drin: Gerade hier gibt es eine Vielzahl an Stoffen wie Metall, Holz, Kork, Styropor und viele weitere. Folglich stellt es sich relativ schwierig dar die einzelnen Stoffe zu sortieren und zu verwerten.

 

Bei einigen Entsorgungsbetrieben wird der Abfall schon vor der Verbrennung maschinell sortiert. Aber sogar nach der Verbrennung lassen sich noch eisenhaltige Metalle aus der (Rost)Asche herausfiltern.

 

Doch wie funktioniert das wohl?

 

Die Schülerinnen und Schüler überlegten gemeinsam, wie man die oben genannten unterschiedlichen Stoffe wohl am besten und schnellsten sortieren könnte und experimentierten dazu mit dem sogenannten Windsichter.

 

Im weiteren Verlauf des Lernortbesuches, wurde die Kaskadennutzung sowie der Ökologische Fußabdruck thematisiert.

 

Als Kaskadennutzung bzw. Mehrfachnutzung wird die Nutzung eines Rohstoffs über mehrere Stufen bezeichnet. Auf diese Weise soll eine besonders nachhaltige und effektive Nutzung von Rohstoffen erreicht werden. Rohstoffe oder daraus hergestellte Produkte werden so lange wie möglich im Wirtschaftssystem genutzt.

 
Die Schülerinnen und Schüler entdeckten, dass der Rohstoff Holz zum Beispiel besonders vielseitig einsetzbar ist. Holz kann als Baustoff genutzt werden, als Brennstoff dienen und es lassen sich zahlreiche Möbelstücke aus Holz herstellen.

 

Anschließend bekamen die Schülerinnen und Schüler dann die Gelegenheit ihren ganz persönlichen ökologischen Fußabdruck zu ermitteln und diesen auf einer speziellen Weltkarte global zu vergleichen.

 

Der „Ökologische Fußabdruck“ ist ein Modell, mit dem alle Ressourcen gezählt werden, die – ganz individuell - für jeden von uns im Alltag benötigt werden. Er zeigt auf, wie viel Fläche benötigt wird, um z.B. meine Nahrung, meine Kleidung oder meinen Treibstoff herzustellen.

 

Der MINT-Kurs der Sekundarschule Olpe/Drolshagen  war begeistert von den vielseitigen und lehrreichen Lernstationen auf :metabolon und konnte viele neue Erkenntnisse sammeln.

 

 

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