Kommunale Arbeitsgemeinschaft e.V. Bergisch Land: KAG startet die neue Phase auf :metabolon

Kommunale Arbeitsgemeinschaft e.V. Bergisch Land: KAG startet die neue Phase auf :metabolon

Die KAG als politische Interessenvertretung der Region Bergisch Land hat sich neu aufgestellt. Der Zusammenschluss der Kommunen und Kreise hat das Ziel, sich gegenüber Bund und Land und über die Parteigrenzen hinweg zu positionieren. Das soll zukünftig durch verstärkten thematischen Austausch und u.a. einen neuen Webauftritt gewährleistet werden.

 

„Nachdem wir die letzten Jahre noch einmal rekapituliert haben, wollen wir jetzt den Grundgedanken des regionalen Auftretens wieder neu aufleben lassen“, so KAG-Vorstandsvorsitzender Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke (Rheinisch-Bergischer Kreis). Mitte April tagten sowohl KAG-Vorstand als auch die Mitgliederversammlung auf :metabolon in Lindlar. Der Beschluss: Das Instrument der KAG soll zukünftig für ein geschlossenes politisches Auftreten wieder aktiver genutzt werden.

 

Vorstand und Mitgliedsversammlung übertrugen in ihren Sitzungen der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH die Geschäftsführung der KAG. Am 18. April 2016 unterzeichneten der KAG-Vorsitzende Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke (Rheinisch-Bergischer Kreis) und Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der BSW, in Lindlar den entsprechenden Vertrag. Damit wird die KAG zunächst für zwei Jahre von Solingen aus organisiert.

 

Zudem wurden die Themenfelder definiert, zu denen im Rahmen der KAG Austausch stattfinden soll: Bildung, Wirtschaft, Tourismus, Kultur, Kommunikation von beispielhaften Projekten. Die KAG soll vor allem eine Plattform für Begegnung, Transfer und gemeinsame Positionierung sein. Ihre Aktivitäten werden demnächst auch in einem neuen Internetauftritt dargestellt. 

 

Zum Hintergrund:
„Im künftigen Europa der Regionen wird ihre Bedeutung noch wichtiger sein“, sagte vor vielen Jahren der damalige Bundespräsident Johannes Rau zur Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land e.V. (KAG). Vor über 60 Jahren haben sich die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal, Leverkusen, der Kreis Mettmann, der Oberbergische Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis zur KAG zusammengeschlossen. Gastmitglied ist die Stadt Düsseldorf. Der Grundgedanke: Sich gemeinsam als Region sichtbarer machen – auch im Wettstreit der angrenzenden Ballungsräume. Mit dieser Kooperation wird die bergische Gebietskulisse größer, wahrnehmbarer und die Region wird schlagkräftiger.

 

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