Global Environment Day der Schneider Electrics GmbH in Kooperation mit :metabolon

Global Environment Day der Schneider Electrics GmbH in Kooperation mit :metabolon

Am 02. Juni 2016 fand bei der international agierenden Schneider Electric GmbH in Wiehl-Bomig bereits zum dritten Mal der Global Environment Day statt. Der Global Environment Day wird zeitgleich in allen Firmensitzen der Schneider Electric GmbH durchgeführt, Ziel ist es die Belegschaft für Umweltthemen und Klimaschutz zu sensibilisieren.

 

Beim diesjährigen Global Environment Day präsentierten sich das Bergische Energiekompetenzzentrum, das Holzcluster Bergisches Land und die Stiftung Haus der kleinen Forscher mit dem lokalen Netzwerk :metabolon/Oberbergischer Kreis und dem Forschermobil. Insbesondere wurde in diesem Jahr die regionale Produktkette bergisch pur vorgestellt. Verschiedene Produkte aus dem Gesamtsortiment wurden den Mitarbeitern präsentiert und konnten als giveaway mitgenommen werden - eine bunte Auswahl  an verschiedenen Marmeladen, Säften, Honig und eingekochten Gerichten standen zur Verfügung.

 

Der Informationsstand des „Haus der Zukunft“, welches ein Kooperationsprojekt der beiden Kreise und dem Bergischen Energiekompetenzzentrum ist, stellte seine zahlreichen Möglichkeiten im Bereich der energetischen Gebäudesanierung vor und Termine zur Initialberatung des Energieberaternetzwerks :metabolon zu vereinbaren.

 

Für Interessierte bestand erneut die Möglichkeit den Standort :metabolon in Form zweier Führungen zu besuchen. Die erste Besuchergruppe interessierte sich besonders für den Forschungsstandort :metabolon. Unter sachkundiger Führung von Christoph Steiner von der TH Köln wurde die Forschungshalle besichtigt, in der folgende Forschungsvorhaben bearbeitet werden: Die Minibiogasanlage besteht aus zwei identischen Prozessstraßen, die jeweils aus Fermenter, Nachgärer und Endlager (jeweils 1 m³) bestehen. Dies erlaubt das Fahren unterschiedlicher sowie gleicher Versuche in den beiden Straßen, wodurch zum einen ein hohes Maß an Flexibilität und zum anderen die Untersuchung von Prozessunterschieden bei gleichen Versuchsbedingungen möglich wird. Die Hydrothermale Carbonisierung (HTC) bietet die Möglichkeit, feuchte Biomasse zu Biokohle umzuwandeln. Das Verfahren ist seit über 100 Jahren in der Fachwelt bekannt und wurde im Rahmen der Energiewende neu belebt und weiter ausgebaut. Die Anlage Die halbtechnische Forschungs-Sickerwasseranlage (HtF-SWA) ermöglicht den Einsatz der betrieblichen Biomasse und der aktuellen Sickerwässer aus definierten Deponieabschnitten. Sie entspricht dem Aufbau der großtechnischen Sickerwasseranlage auf der Leppe, um übertragbare Forschungsergebnisse zu erzielen. An der Anlage können sowohl Großanlagenstörungen, als auch unterschiedliche Prozessstrategien wissenschaftlich getestet und bewertet werden.

 

Die zweite Besuchergruppe konzentrierte sich auf die kombinierte Vergärungs- und Kompostierungsanlage. Die Kombination aus Vergärung und nachgeschalteter Kompostierung ermöglicht sowohl eine optimale Nutzung des Energiepotentials von Bioabfall, insbesondere des Anteils der Nahrungs- und Küchenabfälle, wie auch die Nutzung des Kompostes als Dünger und Bodenverbesserer.

 

Nach der Rückkehr der Führungen und auch während der Veranstaltung hatten alle Interessierten die Möglichkeit einen Dokumentarfilm zum Müllheizkraftwerk und dem Umweltbewussten Einkaufen anzusehen.

 

Auch im nächsten Jahr wird der Global Environment Day wieder bei der Schneider Electrics GmbH mit interessanten Themen zu Umwelt und Klima ausgerichtet werden.

 

 

 

 

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