Die Umweltgruppe des Gertrud Bäumer Berufskollegs Plettenberg besucht den Projektstandort :metabolon

Die Umweltgruppe des Gertrud Bäumer Berufskollegs Plettenberg besucht den Projektstandort :metabolon

Im Rahmen einer Exkursion besuchte die Umweltgruppe des Getrud Bäumer Berufskollegs am Mittwoch, den 02.11.2016, mit 16 Schülerinnen und Schülern sowie 2 Lehrkräften den Projektstandort :metabolon. Die Umweltgruppe setzt sich aus Schülerinnen und Schülern verschiedener Bildungsgänge zusammen, welche sich unter anderem mit Themen wie Umwelt, Klima, Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit auseinandersetzt.

 

Nachdem in der Vergangenheit bereits Exkursionen zu weiteren interessanten Standorten unternommen wurden, kamen die Schülerinnen und Schüler im Alter von 17 Jahren oder älter, pünktlich und mit jeder Menge Neugier ausgestattet am Bergischen Energiekompetenz-zentrum an. Von hier wurde direkt mit einer ausgiebigen Führung über den Standort gestartet. Hierbei erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr über die Wandlung von der Deponie zum Innovationsstandort, konnten an Hand der Müllmauer und dem Dunkelraum erkennen,  das Müll nicht einfach nur Abfall, sondern bei korrekter Trennung und Aufbereitung eine Rohstoffquelle ist und wie man das Thema Müll einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen kann. Nach weiteren Eindrücken zur Geschichte des Mülls im Ausstellungsraum „ab in die Tonne“ begann der Aufstieg entlang der Recyclingachse.

 

Im Rahmen des Aufstiegs konnten einige der Freizeitangebote, die Papierhalle, die Kompostierungs- und Vergärungsanlage, die Rostascheaufbereitung sowie der Deponieabschnitt 6.1 ausführlicher betrachtet und erklärt werden. Die Aussicht von der Kegelplattform über das Bergische Land durfte natürlich auch nicht fehlen.

 

Nach so vielen neuen Eindrücken ging es in den Außerschulischen Lernort Holz, wo die Schülerinnen und Schüler Teil einer echten Premiere sein durften. Als erste Schulgruppe ging es an die Bearbeitung neuer Module für die Sekundarstufe II. Dieses Mal drehte sich alles um das Thema Windenergie. Neben einem Theorie-Teil lag der Schwerpunkt auf experimentellen Erfahrungen. So gab es die Möglichkeit insgesamt 4 Versuche (mit den Themen: Einfluss der Windgeschwindigkeit auf eine Windenergieanlage, Einfluss der Windrichtung auf eine Windenergieanlage, Speicherung der Windenergie mit Hilfe eines Akkus sowie das Pumpen von Wasser mittels Windenergie) durchzuführen. In ihrem Forscherdrang ließen sich die Schülerinnen und Schüler nur durch die Mittagspause unterbrechen.

 

Durch Ausfüllen eines kleinen Feedback-Bogens, sowie die Rückmeldungen während dem eigentlichen Experimentieren, tragen die Schülerinnen und Schüler zur Optimierung des theoretischen sowie praktischen Teils bei, wofür sich die Betreuer ganz herzlich bedanken möchten.

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