Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wiehl besucht den Projektstandort :metabolon

Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wiehl besucht den Projektstandort :metabolon

Am 23.11.2016 besuchte eine Projektgruppe des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Wiehl mit 15 Schülerinnen und Schülern den Projektstandort :metabolon. Bei einer kurzen Standortführung erfuhren die Schülerinnen und Schüler näheres über die Wandlung von der Deponie zum Innovationsstandort. Ein weiterer Schwerpunkt war die veränderte gesellschaftliche Wahrnehmung, nach der Müll nicht einfach nur Abfall, sondern bei entsprechender Trennung eine Rohstoffquelle ist, durch deren Nutzung sich nicht nur das zu deponierende Müllaufkommen reduzieren lässt, sondern auch schädliche Umwelteinflüsse minimiert und Energie eingespart werden kann.

 

Wie viel Abfall trotz dieser veränderten Wahrnehmung immer noch anfällt, war für die Schülerinnen und Schüler sehr beeindruckend. Ebenfalls sehr beindruckend war, welche vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung der Projektstandort bietet. Ein Besuch der Kegelplattform inklusive der Aussicht über das Bergische Land durfte natürlich im Programm auch nicht fehlen.

 

Nachdem bis dahin vor allem sehen und zuhören im Mittelpunkt standen, drehte sich der zweite Teil des Besuches ganz um das selbstständige arbeiten und experimentieren zum Thema Energiespeicherung. Im Zuge der Energiewende kommt der Energiespeicherung eine besondere Rolle zu, da die erneuerbaren Energien, besonders Windenergie und Photovoltaik, nicht gleichmäßig zur Verfügung stehen. Da die klassischen Kohle- und Kernkraftwerke jedoch ihre Leistung nicht ohne ausreichende Vorlaufzeit anpassen können, bedarf es intelligenter Lösungen zur Energiespeicherung, welche ohne Vorlauf Schwankungen zwischen Energieproduktion und Energiebedarf ausgleichen können.

 

Je nach Anwendungsbereich eignen sich unterschiedliche Speicher-Technologien, mit ganz unterschiedlichen Wirkungsweisen. Welche Technologien es gibt, welche Vorteile aber auch welche Probleme diese mit sich bringen, waren nur einige Aspekte des im theoretischen Teil behandelten Inhalts. Neben der Theorie sollen aber auch die praktischen Angebote in den neuen Modulen für die Sekundarstufe II nicht zu kurz kommen. Daher konnten in drei spannenden Versuchen der Betrieb eines Elektrolyseurs zur Wasserstoffgewinnung, der Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle sowie das Pumpen von Wasser mittels Windkraft näher untersucht werden.

 

Durch Ausfüllen eines kleinen Feedback-Bogens, sowie die Rückmeldungen während dem eigentlichen Experimentieren, tragen die Schülerinnen und Schüler zur Optimierung des theoretischen sowie praktischen Teils bei, wofür sich die Betreuer ganz herzlich bedanken möchten.

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