Europäische Woche der Abfallvermeidung – auch auf :metabolon

Europäische Woche der Abfallvermeidung – auch auf :metabolon

Unter dem  Leitsatz „die drei großen R“ – Reduce, Reuse, Recycle hat sich der BAV -  vor allen Dingen unter dem Jahresmotto „Verpackungsabfälle vermeiden“  - an der Europäischen Woche für Abfallvermeidung beteiligt.

 

An vier Tagen besuchten eine 5. Klasse der GHS Lindlar und drei 2. Klassen der KGS Rösrath mit insgesamt über 90 Kindern das :metabolon-Gelände. 

 

Ausgehend vom Leitsatz der 5-stufigen Abfallhierarchie „der beste Abfall, dass ist der, der gar nicht erst entsteht“, lud der BAV zum gemeinsamen  „verpackungsfreundlichen“ Frühstück ein. Bei frischem Brot und Brötchen vom Bäcker, Wurst und Käse ohne Umverpackung, regionalem Apfelsaft aus der Glasflasche und natürlich vielem mehr langten die Kinder gut zu und ließen es sich schmecken.

Ausgehend von den verzehrten Lebensmitteln auf dem Tisch wurden den Kindern andere Verpackungsvarianten, z.B. beim Apfelsaft das Trinkpäckchen vorgestellt und diskutiert, welche die Beste und Umweltfreundlichste ist. Auch Schwierigkeiten beim Einkauf möglichst verpackungsarmer Lebensmittel wurden besprochen.

 

Gut gestärkt wurde das metabolon-Gelände entlang der Müllmauer und dem Ausstellungsraum „Ab in die Tonne“, über die Recyclingachse erkundet. Besonders bei der Aufgabenstellung an der Müllmauer: „sucht nach Gegenständen, aus denen man etwas Neues machen kann“ hatten die Schülerinnen und Schüler sehr kreative Ideen. „Aus der Milchtüte als Verpackung, kann ich mir wenigstens noch ein Flugzeug bauen.“ Auch der Dunkelraum begeisterte die Kinder. In der Ausstellung „Ab in die Tonne“ wurde die heutige „Verpackungsflut“ im Gegensatz zu „früher“ thematisiert.

 

Sehr anschaulich konnten danach beim Besuch der Recyclinganlagen die anfallenden Abfallmengen und die möglichen Folgen von nicht sachgerechter Müllsortierung gezeigt und besprochen werden. In der Papierhalle beobachteten die Kinder fasziniert das Ausladen eines Müllfahrzeugs, das Zusammenschieben des Papiers zu riesigen Haufen mit dem Radlader und das Beladen des Containers mit dem Bagger.

 

Nach dem Aufstieg über die Recyclingachse und einem kurzen Halt an der sprechenden Handytonne, wurde am „Fliegenden Klassenzimmer“ gruppenweise an den Lernmodulen zum „umweltfreundlichen Einkaufen“ bzw. der „Müllarchäologie“ gearbeitet. Dabei wurden die Fragestellungen, die schon beim „abfallarmen Frühstück“ thematisiert wurden, wie „Warum ist diese Verpackung die Umwelt- bzw. Verpackungsfreundlichere?“ und „Wie schnell verrottet Papier oder Plastik, wenn ich es eingrabe?“ vertieft und ihnen aktiv nachgegangen.

 

Zum Abschluss durfte das Erklimmen des „Müllbergs“ mit dem Genießen der Aussicht und dem begeisterten Hüpfen auf den Trampolinen natürlich nicht fehlen.

 

Eine Dokumentation dieses Tages findet als Nachbereitung in der Schule statt. Es gab schon viele kreative Ideen.

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