Die Forscher AG der 6. Klassen des DBG Wiehl zum vierten Mal auf :metabolon

Die Forscher AG der 6. Klassen des DBG Wiehl zum vierten Mal auf :metabolon

Am Dienstag, den 13. Dezember 2016, fand bereits zum vierten Mal die Forscher AG des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Wiehl auf :metabolon statt. Nachdem sich die ersten drei Termine mit den Themen Strom und Grundlagen der Energie, Windenergie sowie Sonnenenergie beschäftigt hatten, gab es dieses Mal eine Mischung aus drei verschiedenen Themenbereichen: Wasserkraft, Bioenergie und Geothermie.

 

Pünktlich um 14 Uhr ging es an den Aufstieg über die 360 Treppenstufen in das „fliegende Klassenzimmer“. Dort angekommen, verteilten sich die Schülerinnen und Schüler ohne Umwege an die vier Lernstationen und machten sich sogleich an deren Bearbeitung. 

 

Mittels eines Memorys konnten die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der Pflanzen und Reststoffe kennenlernen, die für die Bioenergienutzung in Frage kommen. Abhängig von der Nutzungsart und dem gewünschten Endprodukt, gilt es die passenden Pflanzen und Ausgangsprodukte zu wählen. So eignet sich z.B. Buchenholz zwar wunderbar zum Verbrennen, für die Produktion von Biogas oder Biokraftstoffen ist Buchenholz jedoch gänzlich ungeeignet. Warum wir bei der Nutzung von Biomasse von einem geschlossenen CO2-Kreislauf sprechen, obwohl bei der Nutzung CO2 entsteht, konnten die Schülerinnen und Schüler im zweiten Teil der Lernstation erfahren. Informationen zur Lösung der Aufgabe waren in einem Puzzle versteckt, welches es vorher zu lösen galt.

 

Das Wasser bei einem vorhandenen Gefälle vom höhergelegenen zum tiefergelegenen Punkt fließt, war nichts Neues für die Schülerinnen und Schüler. Aber wie können Strömungen entstehen ohne das ein Gefälle vorhanden ist? Was haben der Salzgehalt und die Temperatur damit zu tun? Diese Fragen galt es experimentell zu überprüfen und anschließend zu beantworten. Wie die Strömung dann zur Energiegewinnung genutzt werden kann, wurde an einer weiteren Station untersucht. Hier konnten verschiedene Modelle gebaut werden, welche die im Wasser steckende Kraft nutzten. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur klassische Wasserräder kennen, sondern auch Gezeitenkraftwerke, die den Tidenhub zur Energiegewinnung nutzen.

 

Wer schon einmal in einem Bergwerk tief unter der Erde war hat sicher am eigenen Körper erfahren, dass die Erde einen heißen Kern hat. Diese Wärme lässt sich nutzen, sowohl zur Wärmeversorgung als auch zur Stromgewinnung. Allerdings muss hierfür an geeigneten Stellen gebohrt werden. Dies konnten die Schülerinnen und Schüler durch ein Spiel selbst erfahren. Da Tiefenbohrungen sehr teuer sind, galt es taktisch clever vorzugehen, um mit möglichst geringem monetärem Aufwand alle gesuchten Wärmequellen zu erschließen. Damit das funktionieren konnte, mussten die „Wissenschaftler“ die Informationen, welche sie von den „Technikern“ erhielten, clever mit der Topographie der Spielfelder kombinieren.

 

Im Handumdrehen war auch der letzte Besuch im Jahr 2016 zu Ende, weiter geht es am 17. Januar 2017.

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