Energie sparen, Portemonnaie schonen – Maßnahmen und Fördermöglichkeiten zum energetischen Sanieren anschaulich durch das Energieberaternetzwerk :metabolon erläutert

Energie sparen, Portemonnaie schonen – Maßnahmen und Fördermöglichkeiten zum energetischen Sanieren anschaulich durch das Energieberaternetzwerk :metabolon erläutert

Rund 34 Prozent des Lindlarer CO2-Ausstoßes seien laut Klimaschutzmanager Dr. Dirk Schulz auf die Privathaushalte der Gemeinde zurückzuführen. „Dabei lässt sich der Energieaufwand in den Bereichen Warmwasser und Heizung um 50 Prozent reduzieren“, leitete Schulz am vergangenen Freitag im Sitzungssaal „Altes Wasserwerk“ der Gemeinde Lindlar eine Informationsveranstaltung zur energetischen Gebäudesanierung ein. Zum Abschluss der Ausstellungswoche „Haus der Zukunft“ im Foyer des örtlichen Rathauses waren rund 20 Bürgerinnen und Bürger der Einladung des Klimaschutzmanagers gefolgt, um sich zu möglichen Maßnahmen und Fördermöglichkeiten zu informieren.

 

„Jedes Gebäude muss individuell beleuchtet werden“, machte die Engelskirchener Architektin Christa Aug den Zuhörern deutlich. So könnten unter anderem die Erneuerung von Fenstern und Türen, die Dämmung des Dachbereichs, der Austausch von Heizkesseln oder auch die Wärmedämmung der Außenwände ratsam sein. „Auch eine Temperaturabsenkung der Räumlichkeiten auf 19 Grad ist vollkommen vertretbar“, stellte die Architektin klar.

 

So wie Aug ist auch der Bauingenieur Hans Peter Bilo als Energieberater im Netzwerk :metabolons tätigt. Er stellte den Bürgerinnen und Bürgern Fördermöglichkeiten für energetische Sanierungen vor. Bei größeren Sanierungen sollten sich Eigentümer an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wenden. Darüber hinaus seien auch BAFA-Förderungen oder Kombinationen möglich. Doch zunächst sollten sich Besitzer Klarheit darüber verschaffen, ob es sich bei dem Gebäude um einen Neu- oder Altbau handelt. „Als Stichtag gilt der 1. Februar 2002“, ließ Bilo die Zuhörer wissen.

 

Eine kostspielige Thermographie-Aufnahme sei hingegen nicht zwingend notwendig. „Oftmals genügt auch eine Begutachtung des Gebäudes, um Schwachstellen zu erkennen“, waren sich die Energieberater einig. Um die Bürgerinnen und Bürger auch individuell beraten zu können, verwiesen Aug und Bilo auf die kostenfreie, neutrale und herstellerunabhängige Initialberatung im Bergischen Energiekompetenzzentrum. Diese findet samstags zwischen 10 und 12 Uhr, nach vorheriger Anmeldung bei Frau Oetter, Tel.: 02263 805597 oder per E-Mail an oetter@bavmail.de, statt.

zurück

Standort

Bild vergrößern
19 | 12 | 2017
Die Forscher AG der städtischen Realschule Steinberg trifft sich zum vierten Mal auf :metabolon | mehr
15 | 12 | 2017
Das „Haus der kleinen Forscher“ – Mobil erneut zu Gast im Familienzentrum Müllenbach | mehr
12 | 12 | 2017
Die Forscher AG des Dietrich Bonhoeffer-Gymnasiums Wiehl trifft sich zum dritten Mal auf :metabolon | mehr