Delegation aus nordafrikanischem Urlaubsparadies sucht in Nordrhein-Westfalen nach Lösungen – :metabolon präsentiert den Standort und informiert

Delegation aus nordafrikanischem Urlaubsparadies sucht in Nordrhein-Westfalen nach Lösungen – :metabolon präsentiert den Standort und informiert

Die größte Insel Nordafrikas benötigt dringend Anregungen zu neuen Entwicklungsperspektiven und umweltschonendem Tourismus auf der Insel Djerba. Aus diesem Grund reiste eine tunesische Delegation im Zeitraum vom 14. bis zum 21. Januar 2017 nach Nordrhein-Westfalen. Die Delegation war Gast des Akademischen Förderungswerks Bochum (AKAFÖ) und der Deutsch-Tunesischen Gesellschaft e.V.

 

Neben einem Treffen mit dem Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Naturschutz im Landtag Düsseldorf sowie dem Besuch der Pumpwerke in Gelsenkirchen-Horst und ein Treffen mit dem Geschäftsführer der Emscher Genossenschaft in Essen, besuchte die 12-köpfige Delegation das Müllheizkraftwerk der AVEA GmbH & Co. KG in Leverkusen und anschließend den Projektstandort :metabolon in Lindlar. Als abrundenden Abschluss der Woche wurde eine Begegnung mit Herrn Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum und Herrn Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen engagiert.   

 

Zu Beginn der Woche besuchte die Delegation am Montag, den 16. Januar 2017 zwei äußerst interessante Orte im Bergischen Land. Um die Problematik des Abfallaufkommens und der Verwertung der entstehenden Abfälle, in einem der beliebtesten Urlaubsziele Tunesiens, zu bekämpfen, informierte sich die Delegation aus Djerba über die hiesige Abfallentsorgung.

 

In Leverkusen erhielt die Gruppe, deren Mitglieder vom Generalkonsul, über den Oberbürgermeister der Stadt Houmt-Souk a.D bis hin zu weiteren Vertretern aus den Bereichen Kultur, Verwaltung und Tourismus stammen, zunächst eine Führung durch das Müllheizkraftwerk der AVEA GmbH & Co. KG. Anschließend besuchte die Delegation den Innovationsstandort :metabolon. Dort besichtigten sie die Forschungshalle mit den diversen Technikumsanlagen sowie die Vergärungs- und Kompostierungsanlage des Entsorgungszentrum Leppe. Herr Dr. Wolf konnte die hiesigen Verwertungsprozesse der Abfälle erläutern und regte zu einem fachlichen Austausch an. Eine deutsche Delegation wurde nun zu einem Gegenbesuch eingeladen, um sich vor Ort mit der Problematik auseinanderzusetzen und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

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