Tag des Wassers: WDR zeigt Kurz-Reportage über Trinkwasserprojekt der TH Köln auf :metabolon

Tag des Wassers: WDR zeigt Kurz-Reportage über Trinkwasserprojekt der TH Köln auf :metabolon

Am heutigen Tag des Wassers wird der WDR in seiner Lokalzeit eine Reportage über das Forschungsprojekt „IMProvT“ der Technischen Hochschule Köln bringen. Hierzu befragte ein Team des WDR die beteiligten Wissenschaftler an der Forschungsanlage auf :metabolon, dem Forschungs- und Kompetenzstandort der TH Köln in Lindlar.

 

Die Professoren Bongards, Projektleiter, und Bartz-Beielstein – beide von der TH Köln – waren mit einigen Mitarbeitern vor Ort und standen den Reportern Rede und Antwort. Im Projekt IMProvT geht es um die Gewinnung und Nutzung mehrdimensionaler Prozessdaten zur energie- und ressourceneffizienten Optimierung und Prozesssteuerung in der Trinkwasseraufbereitung. „Konkret heißt dass, dass wenn im Trinkwassernetzwerk unerwünschte Ereignisse auftreten, die nur schwer vorhersehbar sind, wie z.B. das Loslösen von Partikeln am Boden der Trinkwasserrohre, die u.U. auch Bakterien enthalten könnten, wodurch Maßnahmen nötig werden, die Energie und Kosten verursachen“, erklärt Dr. Peter Kern, wissenschaftlicher Mitarbeiter. „Hierzu zählen z.B. Spülmaßnahmen im Leitungsnetzwerk oder der Einsatz von Chemikalien, damit die Qualität des Trinkwassers gewährleistet ist.“

 

Die Forscher haben nun festgestellt, dass solche Ereignisse ein gewisses Datenmuster erzeugen, welches gemessen werden kann und das mittels neu zu entwickelnder Algorithmen (unter Einsatz von Methoden der Computational Intelligence) erkannt werden soll. In der Forschungsanlage auf :metabolon wollen die Wissenschaftler solche Events nun künstlich erzeugen, um ihre Vorhersagbarkeit prüfen zu können. Die Anwendung solcher moderner und zukunftsweisender Analyseverfahren, welche in der Lage sind diese Muster in großen Datenmengen zu erkennen(Big Data), führt zu verbesserter und frühzeitiger Erkennung von problematischen Ereignissen. Ziel ist hierbei die Ableitung von Handlungsempfehlungen, die zu einem optimierten Betrieb des Trinkwasser-Netzwerks führen. Das Gesamtsystem kann mit Hilfe der gewonnenen Ergebnisse stabiler und energieeffizienter betrieben werden.

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