Die Gesamtschule Waldbröl testet Inhalte für die Sekundarstufe II

Die Gesamtschule Waldbröl testet Inhalte für die Sekundarstufe II

Am Donnerstag den 06.04.2017 testeten 20 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen der Gesamtschule Waldbröl das Modul „Energie aus Sonnenlicht“, welches künftig einen Teil des Lernortangebots für die Sekundarstufe II darstellt. Thematisch schloss sich der Besuch passend an aktuelle Projekte zu den Themen Photovoltaik und Biogas an, welche die Schülerinnen und Schüler bereits in der Schule bearbeiteten.

 

Da nicht alle Schülerinnen und Schüler das Projekt :metabolon sowie das dazugehörige Gelände kannten, gab es bei der Standortführung allerhand zu entdecken. Neben der Wandlung von der Deponie hin zum Innovationsstandort, war auch die veränderte gesellschaftliche Wahrnehmung von Abfällen, von einem reinen Ärgernis hin zu einer Rohstoffquelle, ein wichtiger Teil der Führung. Im Mittelpunkt standen allerdings die Anlagen, insbesondere die Vergärungs- und Kompostierungsanlage, sowie deren kleinere Pendants in der Forschungshalle der TH Köln, die Herr Pauls den Schülerinnen und Schülern ausführlich vorstellte.

 

In Zentrum des Besuchs standen allerdings Experimente sowie ein theoretischer Arbeitsteil aus dem Modul „Energie aus Sonnenlicht“. Sie Sonne ist die Energiequelle mit dem höchsten energetischen Potential und im Zuge der Energiewende kommen sowohl der Photovoltaik wie der Solarthermie Schlüsselrollen zu, besonders in dezentralen Strukturen sowie netzunabhängigen Systemen. Neben den notwendigen theoretischen Grundlagen stand das praktische Erfahren im Mittelpunkt und so konnte nicht nur das aktuelle Strahlungspotential ermittelt werden. Auch die optimale Ausrichtung konnte experimentell ermittelt werden. Das praktisch erworbene Wissen konnte anschließend direkt wieder in der Bearbeitung des theoretischen Teils angewendet werden.

 

Wie bei den meisten Tests üblich tauchten hier und da noch Verbesserungs-Potentiale auf, die durch die Schülerinnen und Schüler bei der Bearbeitung der theoretischen und experimentellen Teile aufgezeigt wurden. Damit tragen die Teilnehmer zur Verbesserung des Angebots bei, wofür sich die Betreuer ganz herzlich bedanken möchten.

 

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