Langer Tag der Region 2017 auf :metabolon in Lindlar

Langer Tag der Region 2017 auf :metabolon in Lindlar

Bei bestem Wetter traf sich die Region Köln/Bonn zum Familienfest auf :metabolon in Lindlar im Oberbergischen Kreis. Rund 600 Interessierte aus Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit nutzten die Gelegenheit und nahmen das abwechslungsreiche Programm der Veranstaltung wahr, um Einblicke in die Entwicklung der Region zu gewinnen. Dieses Vorhaben wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

 

Auf dem „Innovationsstandort :metabolon“, der bereits 2015 als qualifiziertes Projekt in die KlimaExpo.NRW aufgenommen wurde, präsentierten sich rund 60 Institutionen und Projekte aus dem Oberbergischen Kreis rund um die Themen Stadt- und Regionalentwicklung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Das :metabolon-Gelände, von Landrat und Vorsitzender des Region Köln/Bonn e.V. Jochen Hagt als „Leuchtturm für gute Zusammenarbeit in der Region“ gelobt, erweise sich als idealer Standort für die Veranstaltung. Die Verwandlung der Müllldeponie in ein Energiekompetenzzentrum mit Forschungseinrichtungen als außerschulischer Lernort beweise, was regionale Zusammenarbeit bewirken könne, so Hagt.

 

Die KlimaExpo.NRW stellt der Öffentlichkeit als Leistungsschau bis 2022 landesweite Klimaschutzprojekte und –akteure vor. Sie ergänzte die Ausstellung im Bergischen Energiekompetenzzentrum im Rahmen ihres Zwischenpräsentationsjahres 2017. Der Region Köln/Bonn e.V. und die KlimaExpo.NRW hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und rund 600 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt.

 

Neben einem Schülerprogramm, das den Jugendlichen die Außerschulischen Lernorte und Forschungseinrichtungen auf :metabolon vorstellte und Informationen über die nachhaltige und vorausschauende Nutzung von Ressourcen gab, startete der 17. Lange Tag der Region mit Exkursionen zu Orten im Oberbergischen Kreis, an denen spannende Beispiele der Entwicklung unserer Region vor Ort vorgestellt wurden. Themen waren u.a. Stadtentwicklung, Wirtschaft, Klimaschutz und Energie, Kultur, Tourismus und Innovationsförderung. So führte eine Exkursion nach Waldbröl zu Panarbora, eine Exkursion zu Schloss Homburg in Nümbrecht, BPW Bergische Achsen KG in Wiehl oder Oni in Lindlar. Weitere Ziele waren unter anderem die Grauwacke-Steinbrüche in Lindlar und das LVRIndustriemuseum in Engelskirchen.

 

Gleich zwei der zehn angebotenen Exkursionen blieben auf dem Projektstandort :metabolon. Unter dem Motto – Wissen, Wandel, Wertschöpfung erhielten die Besucher einen Einblick in die täglichen Forschungsarbeiten am Lehr- und Forschungszentrum :metabolon der TH Köln. Unter der Leitung von Herrn Dr. Beese-Vasbender, Frau Prof. Dr. Astrid Rehorek und Monika Lichtinghagen-Wirths besichtigten die 30 Interessierten die Forschungshalle mit den halbtechnischen Anlagen und erhielten einen Einblick in die zahlreichen Facetten des Standortes. Die außerschulischen Lernangebote sowie die Freizeit- und Tourismusangebote wurden ebenfalls erläutert. In der zweiten Exkursion unter dem Motto - Klima, Kreislauf, Kompetenz wurden die Exkursionsteilnehmer von den regionalen Managern und Frau Annette Göddertz im Bergischen Energiekompetenzzentrum begrüßt. Das BioEnergie- und Holzclustermanagement Bergisches Land, das Klimaschutzmanagement des Rheinisch-Bergischen Kreises und das Effizienzmanagement des Oberbergischen Kreises stellten die Tätigkeiten vor und erläuterten die Netzwerkarbeit- und koordination des Bergischen Energiekompetenzzentrums. Bei dem Rundgang durch die Ausstellunghalle wurden Kurzinterviews mit den ansässigen Ausstellern gehalten – wie bspw. mit der KWB Deutschland GmbH, der FAUN Umwelttechnik GmbH, der Brancheninitiative Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e.V., der BELKAW GmbH, der Thermofer GmbH und der BEW BergischeEnergie- und Wasser GmbH. Abschließend konnten beide Gruppen das Freizeitangebot auf :metabolon testen – Segwayfahren rund um den Kegel, Crossgolfen mit Abschlag von der Aussichtsplattform sowie die Abfahrt mit der längsten Doppelrutsche Deutschlands.

 

Daran schloss sich das Fachforum unter dem Titel „Region in Balance“ an, wobei die Gäste dem Impulsvortrag von Rainer Nagel, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur, folgten und sich über aktuelle und zukünftige strukturwirksame Entwicklungen in der gesamten Region Köln/Bonn austauschten. Dabei ging es auch um die in der Entwicklung befindliche Klimawandelvorsorgestrategie der Region.

 

Beim abendlichen Empfang feierten die Anwesenden das 25-jährige Bestehen des Region Köln/Bonn e.V. und ließ die Zusammenarbeit seit der Gründung im Jahr 1992 Revue passieren und richtete den Blick in die Zukunft. Bei Musik der Big Band „Big Stuff“ aus Wipperfürth tauschten sich die Anwesenden zu regionalen Themen aus und verabredeten sich zu konkreten Projekten vor Ort und ließen den längsten Tag des Jahres ausklingen.

 

Der Lange Tag der Region 2018 wird in der Stadt Köln stattfinden.

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