terra nova

Status quo

Qualifizierungsprozess

Expertenwerkstatt
Eine zweitägige Expertenwerkstatt zum Projektansatz :terra nova im März 2006, zu der unterschiedliche interne wie externe Fachleute eingeladen waren, bildete den Auftakt eines gemeinsamen Planungsprozesses und gleichzeitig die Grundlage für weitergehende Kooperationen, insbesondere mit der RWE Power AG.

Internationaler Studentischer Workshop - Sommerakademie :terra nova
Einen weiteren wesentlichen Meilenstein der Projektentwicklung :terra nova bildete die Sommerakademie :terra nova im September 2006 in Neu-Etzweiler / Elsdorf. Um vor dem Hintergrund der in der Expertenwerkstatt formulierten Ideen und Konzepte, räumliche Vorstellungsmodelle und ausdrucksstarke Bilder zu erhalten, wurde in Kooperation mit dem Internationalen Institut für Gartenkunst und Landschaftskultur [Stiftung Schloss Dyck] ein mehrtägiger internationaler, studentischer Entwurfs-Workshop als Sommerakademie :terra nova durchgeführt. Dabei entstanden vielfältige, aussagekräftige Bilder und Vorstellungsmodelle sowohl für ein überzeugendes Gesamtkonzept :terra nova, als auch für unterschiedliche „Lupenräume“ des Projektes.

Gemeinsame Sitzung der Hauptausschüsse – Planungsverbund :terra nova
Im Rahmen der sich an die Sommerakademie :terra nova anschließenden gemeinsamen Sitzung der Hauptausschüsse von Bedburg, Bergheim und Elsdorf sowie des Ausschusses für Kreisentwicklungsplanung im September 2006 wurde der aktuelle Sachstand des Projektansatzes :terra nova sowie die Ergebnisse des studentischen Workshops vorgestellt und diskutiert. Anschließend wurde einstimmig dafür votiert, dass die drei Kommunen Bedburg, Elsdorf und Bergheim künftig bei der Umgestaltung und Umstrukturierung ihrer gemeinsamen Tagebauregion intensiv zusammenarbeiten wollen, und dies in enger Abstimmung mit dem Unternehmen RWE Power AG, dem Erftverband und der Landwirtschaftskammer NRW.

Infolgedessen haben bereits mehrere Sitzungen eines gemeinsamen „Planungsverbundes :terra nova“ stattgefunden. Dabei wurden in enger Kooperation mit dem Unternehmen RWE Power AG und anderen Projektbeteiligten wie der Landwirtschaftskammer und dem Erftverband die Grundlagen für die Durchführung von qualifizierenden Verfahren erarbeitet.

Kooperatives Planungsverfahren Masterplan :terra nova
In einer ersten Stufe wurden über ein Kooperatives Planungsverfahren, an dem sechs renommierte Planungsteams aus Freiraumplanern und Landschaftsarchitekten teilnahmen, erste Masterplan-Entwürfe für den Gesamtraum :terra nova erarbeitet. Am Anfang des Verfahrens stand eine dreitägige Werkstatt vor Ort unter Beteiligung der Öffentlichkeit. Am 7. Dezember 2007 wurden durch ein hochkarätig besetztes Auswahlgremium zwei Siegerentwürfe ausgewählt, die zunächst zu einem Entwurf synchronisiert und anschließend in einer zweiten Phase in den Bereichen der Abraumbandanlage sowie der ehemaligen LEPVI-Fläche durch die Gewinnerteams vertieft werden.

Europaweiter Gestaltungswettbewerb für die Nördliche Tagebaukante Hambach
Der Bereich der Nördlichen Tagebaukante Hambach wird aufbauend auf dem Masterplan :terra nova in einem offenen europaweiten Wettbewerbsverfahren konkretisiert. Im März 2009 startete ein offener Planungswettbewerb für das Tagebau-Forum Hambach, welcher am 15. Juni 2009 zugunsten der Kölner Arbeitsgemeinschaft Lüderwaldt Architekten / Dirk Melzer Landschaftsarchitekt entschieden wurde.
Der Siegerentwurf schlägt für das Tagebau-Forum einen massiven Steinblock vor, der sich parallel zur Abbruchkante aus der Erde schiebt. Zur großzügigen Freifläche davor öffnet sich das Gebäude mit einem zweigeschossigen Atrium, das als multifunktionales Zentrum genutzt wird. Innerhalb des Freiraums heben und senken sich rechteckige Flächen unterschiedlicher Größe, die in eine Aussichtsplattform entlang der Tagebaukante münden und eine bewegte Aktivitäts- und Aufenthaltsfläche mit Blick auf den aktiven Tagebau Hambach entstehen lassen.

Standort

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28 | 10 | 2014
Neue Rad- und Wanderkarte verfügbar! | mehr
09 | 10 | 2014
Die Straßenarbeiten am Fuße der Wiedenfelder Höhe sind abgeschlossen. Damit steht nun eine asphaltierte Wegeverbindung vom Wanderparkplatz Wiedenfelder Höhe (Nähe Segelflugplatz) bis zum speedway zur Verfügung. Die Strecke wird bereits von Radfahrern und insbesondere Inlineskatern genutzt.
01 | 09 | 2014
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